Salamino von Santa Croce

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Entsteht im wesentlichen aus der Rebe, die den gleichen Namen trägt, der Lambrusco Salamino. Das dazugehörige Produktionsreglement sieht die Möglichkeit vor, dass neben den Weinreben Lambrusco Salamino in der gleichen Lage auch andere Reben von Lambrusco und Fortana angebaut werden, die vor Ort „Uva d’Oro“ genannt werden, allerdings in einem geringen Prozentsatz.

Dieser Wein entsteht daher im wesentlichen aus der gleichnamigen Rebe.
Die Traube ist recht klein, durchschnittlich 10-12 cm lang, zylindrisch oder zylinderstumpfförmig, wobei eine Nebentraube dünn, kompakt und eng ist.
Die Beeren, deren Größe innerhalb der gleichen Traube nicht gleichmäßig ist, sind kugelförmig, haben eine blau-schwärzliche und bereifte Beerenhülse, die dick und beständig ist, saftiges Fruchtfleisch mit leicht süßem und säuerlichen Geschmack. Der Rebstock Lambrusco Salamino hat einen ausgezeichneten Wuchs, der Ertrag ist reich und beständig. Die Weintrauben reifen in den ersten zehn Oktobertagen, nachdem sie das ganze Licht und die Wärme der Sommer- und Herbstsonne eingelagert haben. Es ist allgemein üblich, im Frühjahr und im Sommer einen Grünschnitt vorzunehmen, sowohl um die Last der Trauben pro Stock zu verringern, als auch um den Stock zu lichten, damit die Trauben mehr Sonne erhalten und besser und gleichzeitiger reifen.

Anbaugebiet und Geologie

Der Ursprung liegt in der Gegend von Carpi, nordöstlich von Modena, und in den daran angrenzenden Gegenden der Tiefebene von Modena, ebenfalls im Nordosten der Provinz. Der Lambrusco Salamino di Santa Croce verdankt seinen Namen nämlich dem gleichnamigen Ortsteil der Gemeine Carpi, die vor langer Zeit anscheinend auch das Zentrum war, von dem aus diese Rebe sich in der ganzen Provinz Modena und den daran angrenzenden Gebieten verbreitete. Die Böden, auf denen der Lambrusco Salamino di Santa Croce wächst, sind auch dank der ununterbrochenen Arbeit des Menschen in mehr als zwei Jahrtausenden großzügig und recht fruchtbar. Der Boden antiken Ursprungs verdankt sein Entstehen den Ablagerungen der Flüsse und Bäche, welche die Tiefebene von Süden nach Norden durchqueren. Es sind die Anlagerungen, die diese im Laufe der Zeit bei Überschwemmungen zurückgelassen haben. Sie bestehen aus Sand, Schlamm und Tonerde, die in diesen Lagen in fast allen Böden in circa gleichen Prozentsätzen enthalten sind.

Organoleptische Eigenschaften

Der Wein hat eine volle rubinrote Farbe und Schaum mit violetten Rändern, wie auch die Reflexe des Weins manchmal violett sind. Das Bouquet ist frisch, fein, beständig, fruchtig, mit einem charakteristischen Weinduft, der an reifes Obst erinnert. Der Geschmack ist wohlmundend, harmonisch, leicht säuerlich, frisch, echt weinig, er hat einen mittleren Körper, der aber die richtige Beschaffenheit hat und einen nur mäßigen Alkoholgehalt. Einfach und angenehm zu trinkender Wein, heiter, aufrichtig, unkompliziert, für jeden Gaumen geeignet, nicht nur perfekt zum typischen Nudelgericht der emilianischen Küche geeignet, sondern auch zu den deftigeren Zubereitungen der ersten Gänge im allgemeinen und den Braten, vor allem von Geflügel, Kaninchen oder vom Schwein.